Das Prinzip
Im Fahrzeug arbeitet ein leistungsstarkes Gebläse, das im Behälter einen Unterdruck erzeugt. Über einen dicken Schlauch mit einem Saugrüssel am Ende wird Luft mit hoher Geschwindigkeit angesaugt — und mit ihr das Material, das vor der Öffnung liegt. Im Behälter fällt das Material aus, die Luft wird gefiltert und wieder abgegeben.
Der Saugrüssel hängt an einem Ausleger, den der Maschinist per Fernsteuerung bewegt. Ein zweiter Mitarbeiter oder der Maschinist selbst führt das Ende des Rüssels von Hand, oft unterstützt durch einen Druckluftspaten, der verdichtetes Material lockert.
Was er aufnehmen kann
- Lockeres Material wie Sand, Kies, Humus, Splitt
- Nasses Material, Schlamm und Wasser
- Verdichtete Böden, nachdem sie mit Druckluft oder von Hand gelockert wurden
- Steine bis zu einer bestimmten Grösse, abhängig vom Schlauchdurchmesser
Grosse Steine, Fels und Beton kann er nicht lösen. Dafür braucht es nach wie vor anderes Gerät.
Was ihn besonders macht
Eine Baggerschaufel hat Zähne und viel Kraft. Wenn sie eine Leitung trifft, merkt sie es oft erst, wenn es zu spät ist. Der Saugrüssel hat keine Zähne. Er nimmt das Material um eine Leitung herum weg, ohne sie zu berühren. Dazu kommen weitere Vorteile:
- Präzision: Es wird nur so viel Material bewegt, wie wirklich nötig ist.
- Reichweite: Mit dem Schlauch kommt man dorthin, wo kein Bagger hinpasst — in Innenhöfe, Keller, zwischen Leitungen.
- Sauberkeit: Das Material landet im Behälter, nicht als Haufen neben dem Graben.
- Weniger Schäden an der Umgebung: Rasen, Wurzeln und Beläge bleiben weitgehend intakt.
Unser Gerät
Unser Saugbagger hat einen Behälter mit 10 m³ Fassungsvermögen. Das heisst weniger Fahrten zum Entleeren und mehr Fortschritt auf der Baustelle. Er fährt nie ohne Maschinisten: Die Bedienung braucht Erfahrung, und der Maschinist kennt das Gerät und seine Grenzen.
Alles zum Einsatz unseres Geräts finden Sie unter Saugbaggerarbeiten.
