Wo der Bagger besser ist
- Grosse Mengen: Für eine Baugrube oder einen langen Graben ohne Leitungen in der Nähe ist der Bagger schneller und günstiger.
- Harter Boden: Stark verdichtetes Material, grosse Steine oder Fels löst der Bagger, der Saugbagger nicht.
- Offenes Gelände ohne Hindernisse, wo der Bagger frei arbeiten kann.
- Laden und Planieren: Der Bagger kann Material direkt auf Lastwagen laden oder einbauen.
Wo der Saugbagger besser ist
- In der Nähe von Leitungen: Strom, Gas, Glasfaser, Wasser — überall dort, wo eine Baggerschaufel ein Risiko wäre.
- Auf engem Raum: Innenhöfe, Keller, zwischen Gebäuden, unter Vordächern.
- Bei Bäumen, deren Wurzeln geschont werden sollen.
- Bei kleinen, präzisen Gruben, etwa für einen Hausanschluss oder einen Sondierschlitz.
- Bei empfindlichen Oberflächen, die nicht befahren werden sollen.
- Bei nassem Material und Schlamm, den der Bagger nur verschmiert.
Die Kombination
Auf vielen Baustellen arbeiten beide zusammen. Der Saugbagger legt die Leitungen frei und macht den heiklen Teil. Sobald klar ist, wo alles liegt, übernimmt der Bagger den Rest. So wird das Risiko dort vermieden, wo es entsteht, und die Leistung dort genutzt, wo sie zählt.
Die Kostenfrage
Pro Stunde ist ein Saugbagger mit Maschinist nicht günstiger als ein Bagger. Die Rechnung geht trotzdem oft auf:
- Handaushub, der sonst Stunden dauern würde, entfällt.
- Ein Leitungsschaden mit allen Folgekosten wird vermieden.
- Es wird weniger Material bewegt, also auch weniger entsorgt.
- Oberflächen müssen weniger wiederhergestellt werden.
Ob sich der Einsatz lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Eine pauschale Antwort wäre unseriös.
Bei der Besichtigung sagen wir Ihnen, was wir in Ihrem Fall empfehlen. Mehr unter Saugbaggerarbeiten.