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Beton & Spezialarbeiten

Kernbohrung: runde Löcher in Beton und Mauerwerk

· 2 Min. Lesezeit · Baugeschäft Tschopp AG

Wer eine neue Leitung durch eine Betonwand führen will, braucht ein Loch. Mit Hammer und Meissel wird es gross, unförmig und erschüttert die ganze Wand. Mit einer Kernbohrung wird es rund, präzise und so gross wie nötig.

Bewehrungsstäbe von unten fotografiert
Symbolbild · Foto: Unsplash

Wie es funktioniert

Eine Kernbohrmaschine treibt eine zylindrische Bohrkrone an, deren Rand mit Diamantsegmenten besetzt ist. Die Krone schleift sich ringförmig durch das Material. In der Mitte bleibt ein zylindrischer Bohrkern stehen, der am Schluss als Ganzes herausgenommen wird. Die Maschine wird mit einem Bohrständer an der Wand oder Decke befestigt, damit die Bohrung exakt gerade wird. Gekühlt wird meist mit Wasser, das gleichzeitig den Staub bindet.

Wofür man Kernbohrungen braucht

Die Vorteile

Vorher: Bewehrung und Leitungen orten

Eine Bohrung durch eine Betondecke kann eine tragende Bewehrung oder eine eingelegte Leitung treffen. Bei Spannbetondecken kann das gefährlich sein. Deshalb wird vor heiklen Bohrungen geortet, wo Bewehrung und Leitungen liegen, und bei tragenden Bauteilen wird der Ingenieur gefragt.

Das Wasser

Bei der Nassbohrung entsteht Bohrschlamm: Wasser mit feinem Beton. Er wird aufgefangen und abgesaugt, damit er weder den Boden darunter verschmutzt noch ins Abwasser gelangt. In bewohnten Räumen werden Böden darunter abgedeckt.

Wir haben Kernbohrgeräte und Leute im eigenen Betrieb. Das heisst: Wenn bei einem Umbau eine Bohrung fehlt, ist sie nicht erst in zwei Wochen gemacht.

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