1. Baustelleninstallation
Bauwagen, WC, Strom- und Wasseranschluss, Zufahrt, Materiallager, eventuell ein Kran. Die Baustelle wird abgesperrt und signalisiert.
2. Schnurgerüst und Absteckung
Der Geometer steckt die Lage des Gebäudes ab. Ein Schnurgerüst rund um die Baugrube hält die Achsen fest, an denen sich die ganze weitere Arbeit orientiert.
3. Aushub
Der Oberboden wird abgetragen und separat gelagert, dann wird die Baugrube ausgehoben. Je nach Platz wird geböscht oder gesichert. Das Material wird abgeführt oder für die spätere Hinterfüllung zwischengelagert.
4. Kanalisation und Fundation
In der Baugrube werden die Grundleitungen der Kanalisation verlegt. Dann folgen Magerbeton als saubere Unterlage, die Bewehrung und das Betonieren der Fundamente oder der Bodenplatte.
5. Untergeschoss
Wände aus Beton werden geschalt, bewehrt und betoniert. Danach die Decke über dem Untergeschoss. Die Aussenwände werden abgedichtet, gedämmt und mit einer Drainage versehen, bevor die Baugrube hinterfüllt wird.
6. Erdgeschoss und Obergeschosse
Wände aus Mauerwerk oder Beton, Decken aus Stahlbeton, Treppen. Geschoss für Geschoss wächst das Gebäude. Aussparungen für Leitungen und Öffnungen für Fenster werden dabei gleich mitgebaut.
7. Dach
Bei einem Steildach übernimmt der Zimmermann den Dachstuhl, bei einem Flachdach wird eine Betondecke als Dachplatte gebaut, auf die der Flachdachspezialist die Abdichtung bringt.
8. Rohbau dicht
Mit Dach und Fenstern ist das Gebäude «dicht». Jetzt kann der Innenausbau beginnen, unabhängig vom Wetter.
Wie lange es dauert
Der Rohbau eines Einfamilienhauses dauert je nach Grösse, Bauweise und Wetter einige Monate. Wartezeiten fürs Erhärten des Betons gehören dazu und lassen sich nicht beliebig verkürzen.
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